Papier

Papier besteht zum größten Teil aus pflanzlichen Fasern. Papier kann man zum Beschreiben und Bedrucken verwenden. Des Weiteren werden aus Papier Verpackungen wie Pappe oder Karton hergestellt. Papier wird heute in der Regel aus Holzstoff oder auch Zellstoff hergestellt.

Papier in Asien

Papier wird meist nur als dünnes Substrat verwendet. Es kann aber auch zu haltbareren Objekten geformt werden. In asiatischen Ländern wird Papier viel häufiger in der Inneneinrichtung verwendet als hierzulande. Die auch hier bekannten japanischen Shoji, sind mit Papier bespannte Raumteiler.

Geschichte in Europe

Im mittelalterlichen Europa beginnt die maschinelle Massenproduktion von Papier. Den Papiermachern in Europa gelingt es in kurzer Zeit durch die Einführung von Innovationen die Produktion zu optimieren. Für die Chinesen und Araber waren diese Innovationen unbekannt. Im Jahr 1390 entstand bei Nürnberg die erste deutsche Papiermühle. Der Gründer Ulman Stromer kam bei einer seiner Geschäftsreisen durch die Lombardei mit der Papierherstellung in Berührung. Seine Mitarbeiter mussten einen Eid ablegen, die Kunst der Papierherstellung nicht weiter zu tragen. Die Papiermühle wurde mit Wasserkraft angetrieben. Fünf Jahre leitete Ulman Stromer die Papiermühle, danach verpachtete er sie an einen Mitarbeiter. Etwas später brannte die Papiermühle ab.

Herstellung und Verbrauch

Es kann Papier unabhängig von der Faserart sowohl maschinell als auch in Handarbeit hergestellt werden. Die Papiersorten werden heute in vier Großgruppen unterteilt. Es handelt sich um grafische Papiere, Papier für Karton/Pappe für Verpackungszwecke, in Hygienepapiere und Papiere für speziell technische Verwendungszwecke. Es werden jährlich knapp vierhundert Tonnen Karton, Pappe und Papier produziert. In Deutschland betrug der Papierverbrauch pro Kopf etwa zweihundertfünfzig Kilogramm. Etwa ein Drittel der Papierproduktion entfällt auf den europäischen Markt. Asien und Nordamerika folgen auf zweiter Position.

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Papier Papier in verschiedenen Farben auf einem Stapel

In der Papiertechnischen Stiftung wird seit dem Jahr 1951 die Papierforschung gebündelt. Von den Unternehmen der Papierindustrie wird die Stiftung gefördert. Einige Zulieferer betreiben eigenständige Forschungslabors.